Der Dalheimer Klosterhof

In das sumpfige Gelände des Helpensteiner Bachtals verlegten um 1258 adelige Zisterzienserinnen ihr Kloster von Ophoven), nannten es ‚Conventus Vallis Coelis‘ (Himmelstal) und machten ringsum einige Waldparzellen urbar. Das Kloster wurde auch Dalheim („Heim im Tal“) genannt und besaß in der näheren und weiteren Umgebung umfangreichen Besitz, unter anderem die nahe gelegene Dalheimer Mühle. 1802 […]

Einträge anzeigen

Der Dalheimer Klosterhof

Historische Orte

In das sumpfige Gelände des Helpensteiner Bachtals verlegten um 1258 adelige Zisterzienserinnen ihr Kloster von Ophoven), nannten es ‚Conventus Vallis Coelis‘ (Himmelstal) und machten ringsum einige Waldparzellen urbar. Das Kloster wurde auch Dalheim („Heim im Tal“) genannt und besaß in der näheren und weiteren Umgebung umfangreichen Besitz, unter anderem die nahe gelegene Dalheimer Mühle.

1802 wurde von der französischen Zivilverwaltung des Rurdepartements (der linke Niederrhein gehörte zu dieser Zeit zur französischen Republik/dem Kaiserreich) die Auflösung vieler klösterlichen Einrichtungen angeordnet. Die teils reiche Ausstattung des Klosters gelangte in Kirchen- und Privatbesitz der näheren Umgebung. Die Hauptgebäude des Klosters abgebrochen und nur die Torhausscheune und das Gesindehaus Blieben erhalten.

Klöster waren im frühen Mittelalter unter anderem Zentren des wirtschaftlichen Lebens. Das umgebende Land wurde urbar gemacht und die überschüssigen Lebensmittel in der näheren und weiteren Umgebung verkauft. Durch den Informationsaustausch unter den Klöstern verbreiteten sich auch neue Früchte und Anbaumethoden in ganz Europa.

Der Dalheimer Klosterhof
Mühlenstraße
41844 Kreis Heinsberg

Karte & Anreise

[borlabs-cookie id="googlemaps" type="content-blocker"]
[/borlabs-cookie]

Parkplätze in Kreis Heinsberg

[borlabs-cookie id="googlemaps" type="content-blocker"]
[/borlabs-cookie]

eBike Ladestationen in Kreis Heinsberg

[borlabs-cookie id="googlemaps" type="content-blocker"]
[/borlabs-cookie]
Quelle / Organisation:
Kurt Stieding
Datensatz-ID:
28462
Zuletzt geändert:
22.02.2023