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Motte und Burg Gripekoven

Die Motte (Turmhügelburg) in einem sumpfigen Waldgelände nördlich des kleinen Ortes wurde um 1000 gegründet. Heute ist nur noch ein  Burghügel zusehen. Die Burgstelle ist ein Bodendenkmal, das besichtigt werden kann. Die alte Burg wird 1225 erstmals erwähnt. Gerhard von Engelsdorf erwarb sie 1303/04 und erbaute rund 250 Meter östlich die neue Burg Gripekoven. Die […]

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Motte und Burg Gripekoven

Burgen & Schlösser

Die Motte (Turmhügelburg) in einem sumpfigen Waldgelände nördlich des kleinen Ortes wurde um 1000 gegründet. Heute ist nur noch ein  Burghügel zusehen. Die Burgstelle ist ein Bodendenkmal, das besichtigt werden kann.

Die alte Burg wird 1225 erstmals erwähnt. Gerhard von Engelsdorf erwarb sie 1303/04 und erbaute rund 250 Meter östlich die neue Burg Gripekoven. Die alte Burg blieb aber ein bäuerliches Gut und behielt bis heute diese Funktion.

Die edlen Ritter
Im 14. Jahrhundert herrschten ständige kriegerische Auseinandersetzungen und Armut in der Bevölkerung und aus den edlen Rittern wurden „verrohte und wüste Raubritter“, wie es in Überlieferungen heißt.  Plünderungen, Brandschatzungen, Überfälle und Lösegeld-Erpressung wurden den Gripekovener Rittern nachgesagt. Dies wurde so schlimm, dass es sogar Kaiser Karl IV. zu Ohen kam. 1000 Mann seines Heeres belagerten die Burg Gripekoven bis die Raubritter  aufgaben. Nach einem „Urfehde-Schwur“ gewährte man ihnen freien Abzug, die Burg wurde jedoch zerstört.

Motte und Burg Gripekoven
In Gripekoven
41844 Kreis Heinsberg

http://www.wegberg.de

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Quelle / Organisation:
Kurt Stieding
Datensatz-ID:
28329
Zuletzt geändert:
22.02.2023