St. Maria Magdalena

Anfang des 14. Jahrhunderts entstand die zentrale Pfarrkirche der St.-Arnold-Janssen-Gemeinde in Goch: Das dreischiffige Gotteshaus St.-Maria-Magdalena. Es erregte mit dem Einsturz des Kirchturms am 24. Mai 1993 überregionales Aufsehen.

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St. Maria Magdalena

Kirchen & Klöster
Es gibt wohl kaum einen Gocher, der nicht weiß, was frühmorgens um 2.27 Uhr am 24. Mai 1993 geschah: Der Kirchturm von St. Maria Magdalena in Goch stürzte ein. Einfach so, ohne Vorwarnung, ohne jemanden zu verletzen. Auch heute noch weiß jeder Betrachter des 2003 zeitgemäß wieder aufgebauten Kirchturms, was mit seinem historischen Vorgänger geschah. Aber nicht nur wegen der dramatischen Geschichte des Kirchturms lohnt sich ein Blick ins dreischiffige Backsteingebäude. Vor dem Mittelschiff in die gerade schließende Westseite eingebaut, überzeugt der fünfstöckige Turm. Charakteristisch für das Innere der Kirche ist der malerische Gegensatz zwischen der zweischiffigen Halle und dem erheblich größeren und höheren Südschiff. Etwa in der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts erfolgte der Neubau des bestehenden Mittelschiffchores. Im Verlauf des 15. Jahrhunderts kam der nahezu völlige Neubau unter Erhaltung des Mittelschiffchores mit der Nordkapelle und Teilen der Ostwand des nördlichen Seitenschiffes hinzu. Der Turm wurde um ein Geschoss aufgestockt. Im frühen16. Jahrhundert war der Kirchenbau dann wohlvollendet.

St. Maria Magdalena
Kirchhof 8
47574 Goch
Kreis Kleve

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Quelle / Organisation:
Rüdiger Wenzel
Datensatz-ID:
9929
Zuletzt geändert:
22.02.2023