St. Martin
Kirchen & KlösterAus dem 10. Jahrhundert stammen die ältesten Teile der Orsbecker Kirche und machen sie somit zu einer der ältesten Kirche des Kreises Heinsberg. Im 12. Jahrhundert wurde der Glockenturm an die romanische Saalkirche angebaut und im 15. Jahrhundert um ein weiteres Geschoss erhöht. Weitere bauliche Veränderungen und Erweiterungen wurden bis ins letzte Jahrhundert hinein vorgenommen.
Die Kirche zwischen 1944 und 1945 während des II. Weltkrieges erheblich beschädigt. Die Schäden wurden beseitigt und die Kirche ein weiteres Mal in Teilen erweitert und renoviert.
Erläuterungen zum Pilgerweg:
Am Seitenschiff befindet sich ein Priesterkreuz. Vor dem Kreuz liegt eine Grabplatte mit den Namen der hier begrabenen Priester von 1643 – 1930. Pfarrer Mühlenbach ist 1930 auf einer Pilgerreise in Haifa verstorben und wurde auch dort begraben.
Das Kriegerehrenmal auf dem Kirchhof zeigt St. Michael als Drachentöter.Auf den Tafeln stehen die Namen der Gefallenen und Vermissten von 1866, von 1870 – 1871 und 1914 – 1918.Inschrift: „Sie waren bereit für Gott und Heimat zu sterben.“
Das Standbild des heiligen Martinus befindet sich im Martinsbogen am Eingang zur Kirche. Es zeigt St. Martinus als Legionär zu Pferde bei der Mantelteilung.
St. Martin
An St. Martinus
41849 Kreis Heinsberg
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Kurt Stieding
28290
22.02.2023
